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Samstag, 08.April 2017

Es ist schwer sein Selbstvertrauen zu erhalten, wenn jeder jeden übertrifft und nichts mehr gut genug zu sein scheint 

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Wer kennt es nicht? Es betrifft alle Lebensbereiche. Ob nun die Familie, die Kinder, die Karriere oder den Partner. Egal wie man es macht, immer öfter hat man das Gefühl, es wäre nicht ausreichend. In Zeiten der sozialen Medien vergleichen wir uns von früh bis spät mit Menschen rund um den Globus. Während ich mir so die Bilder und Posts anderer durchlese, werde ich oft ganz klein. Meine Gedanken dann – Oh man, bitte lass das alles gestellt sein, wenigstens ein bisschen gemogelt. Ich bin eine Losermama, eine lausige Ehefrau, eine schlechte Köchin und als Fotografin brauche ich mich überhaupt nicht mehr blicken zu lassen.

Ich bin voller Euphorie und denke manchmal: das habe ich jetzt gerade echt gut hinbekommen – ‚Schulterklopf‘. Dann sehe ich zwei Stunden später auf Pinterest wie jemand sowas Ähnliches gemacht hat. Nur eben eine Million mal besser, schöner und gewaltiger, plus bäääm-Effekt. Puff macht es dann immer bei mir. Versteht ihr was ich meine? Geht es euch manchmal genauso?

Ich liebe diese sozialen Netzwerke und Plattformen, finde ich da doch immer tolle Ideen und Hilfestellungen. Natürlich schaue ich auch oft in Sparten vorbei, in denen ich selbst ganz gut dabei bin. Backen, kochen, fotografieren und manch andere Dinge in denen ich denke, echt was auf dem Kasten zu haben. Doch egal wo ich schaue, bei anderen sieht es immer besser und perfekter als perfekt aus. Aus der ursprünglichen Idee Inspirationen zu finden, gehe ich mit einem deprimierten Gefühl heraus. Was mache ich hier eigentlich? Wofür mache ich es überhaupt? Andere können es eh besser als ich..

Tschüss Euphorie, tschüss Selbstvertrauen! Hallo Selbstzweifel!

Das ist der Punkt, wo viele das Handtuch werfen und ihr Potential niemals voll ausschöpfen werden, um es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weiterzumachen, obwohl man denkt, die anderen können es besser ist echt ein Kampf mit sich selbst. Klar, es ist viel einfacher aufzugeben und sich die Mühe zu sparen. Wer möchte schon gerne enttäuscht werden, oder sogar öffentlich kritisiert, wenn er sein eigenes Werk irgendwo zur Schau stellt? Niemand. Aber wenn wir alle so denken, dann gehen uns so viele kleine und große Künstler, Supermoms, Denker, Schreiber und Weltverbesserer verloren. Bitte glaubt weiter an euch selbst! Haltet an eurem Selbstvertrauen fest, ihr schafft das.

Natürlich kehren die meisten über die sozialen Plattformen nur ihre beste Seite und ihre besten Werke nach außen. Ich poste nach einem Fotoshooting auch nur meine herausragenden Bilder und nicht die, wo ich denke: ‚Scheisse Christina, deine 85-jährige Oma hätte das heute besser gemacht mit dem Fokussieren, unscharf hoch 10.‘

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Die perfekte Welt – und ich?

Wir sollten uns frei vom allgegenwärtigen Perfektionismus machen. Du kannst der Beste auf deinem Gebiet sein, es werden dir trotzdem Fehler unterlaufen. No biggy! Hat wahrscheinlich nicht mal jemand gemerkt. Oft verschaffst du dir sogar mehr Anerkennung und Sympathien, wenn du zu deinen Fehlern stehst. Sie schmälern deshalb ja nicht dein Können und was du bis hierhin schon erreicht hast.

Es ist trotzdem oft schwer nicht an sich selbst zu zweifeln. Hinsichtlich des Mamaseins zum Beispiel denke ich oft, dass ich eine absolute Loser-Mutti bin. Nach dem ersten Geburtstag meiner zweiten Tochter, stöberte ich kürzlich bei Pinterest und entdeckte was andere alles so zum ersten Geburtstag ihrer Kinder gemacht haben. Geburtstagstorten für die man morden würde, special Cupcakes, üppige Geburtstagsdeko, ein Meer an Luftballons und Pom Poms, Cakesmash Fotosessions und so weiter.. Ich habe mich fast geschämt. Dachte sogar kurz bei mir selbst, dass meine Kleine sich zum Glück nicht daran erinnern kann, das nur die Großeltern da waren und es nur einen Marmorkuchen mit Smarties gab.

Was für ein Quatsch. Ich fand den Geburtstag toll. Wir waren im Kreise unserer Lieben und haben ein paar lustige Stunden verbracht mit lecker Kuchen und vor allem lecker Kaffee. Die Motte war happy, alle waren happy. Wir müssen aufhören uns ständig zu vergleichen. Es ist sinnlos, da wir alle anders sind. Zum Glück! Das bedeutet, dass jeder einzigartige Ideen in die Welt mit einfließen lassen kann.

Nehmt euch also aus all den Bildern, den ganzen Posts und Videos nur das heraus, was euch motiviert, weiterhilft und inspiriert. Wir alle können uns sicher sein, dass auch bei der perfekt gestylten und gestählten Fitness InstaMom mit ihren 4 Kindern nicht immer alles rosarot ist und perfekt läuft.

Vielleicht wollt ihr euch umorientieren, selbständig machen, oder mit eurem Hobby andere Leute inspirieren. Dann tut das!!! Lasst euch nicht einschüchtern, weil es schon andere gibt, die es scheinbar perfekt machen. Du bist jemand anderes. Du wirst es anders machen. Und genau das werden wiederum andere Menschen großartig finden.

Ich schaffe es und du schaffst es auch. Geht das Risiko ein nicht perfekt zu sein. Wir sind gut genug.

Hallo Selbstvertrauen! Hallo Euphorie – da seid ihr ja wieder.

 

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Geht es euch manchmal auch so? An manchen Tagen denkt ihr die Welt erobern zu können und dann seid ihr wieder so verunsichert, dass ihr euch am Liebsten verkriechen möchtet? Dieses Ich schaffe es – Ich schaffe es nicht und wieder zurück ist extrem kräftezehrend, aber so allgegenwärtig. Selbstverwirklichung erfordert Mut, aber eigentlich nur Vertrauen in sich selbst. Auf zu neuen Abenteuern!

 

Alles Liebe,

eure Christina

 
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Ich schaffe es, ich schaffe es nicht – Selbstvertrauen in einer Zeit, in der nichts gut genug scheint

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