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DIY-10 Tipps schöne Babyfotos selber machen

 

Wohl einer der wundervollsten Momente im Leben. Ein Baby auf diese Welt zu bringen ist einfach unglaublich. Ehe man sich versieht, ist man mit dem Sprössling schon wieder daheim und die Stunden und Tage fliegen schneller vorbei, als wir es uns vorstellen können.

Die Zeit vergeht wie im Flug – halte die Magie eures Neugeborenen fest

Und genau diese Zeit, die ersten Stunden und Momente .. Keiner gibt sie einem zurück und in ein paar Wochen, ja sogar in ein paar Tagen schon können wir uns gar nicht mehr daran erinnern, wie unser Baby zu Beginn aussah. Wirklich wahr! Schaut euch Fotos eures 2 Tage alten Babys mal nach 2 oder 3 Wochen an, völlig verändert, schon so viel passiert.

Als Fotografin und auch als Mama weiß ich, dass einfach alle Neugeborenen eine ganz besondere Aura umgibt, die zu magischen Bildern führen. Außerdem sind sie gerade in den ersten 14 Tagen nach der Geburt noch sehr schläfrig, nicht sehr agil und lassen sich oftmals während des Schlafs mehrmals umbetten oder umpositionieren, ohne dabei wach zu werden.

Viele frische Eltern möchten nicht zwangsläufig auf einen professionellen Fotografen so kurz nach der Geburt zurückgreifen, oder fühlen sich dazu einfach noch gar nicht in der Lage.

 

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Ich möchte dir hier 10 Tipps und Ideen zeigen, wie du ganz einfach und ohne Stress auch zu Hause schöne Babyfotos machen kannst.

 

    1.  Schaffe eine entspannte Atmosphäre. Für das Baby und   auch für dich

 

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Bin ich als Fotografin bei frisch gebackenen Eltern zu Hause und mache ein Shooting vor Ort, so sorge ich dafür, dass alles entspannt abläuft. Nicht ohne Grund sind für Neugeborenen Shootings 3-4 Stunden bei einem professionellem Fotografen einzuplanen.

Das Baby braucht eventuell mehrere Stillpausen oder Fläschchen, ein paar Kuscheleinheiten oder auch eine neue Windel. Vielleicht soll es auch mehrere Outfits angezogen bekommen, denn Oma hat diese süße Jacke gestrickt und das muss verewigt werden.

Was ich damit sagen möchte, nimm dir Zeit. Denn in diesem Fall machst du die Fotos selbst und planst die Zeit wie du sie brauchst. Und sollte dein Baby schlecht drauf sein oder du hast keine Lust mehr und bist erschöpft, dann mach einfach morgen oder übermorgen weiter. Kein Stress!

Prinzipiell bietet es sich an, einen Aufbau oder einen passenden Ort zu gestalten, bevor du dein Baby das nächste mal fütterst. Denn sobald die kleinen Peanuts abgefüttert sind, schlummern sie schon so schön und du kannst es direkt dort positionieren, wo du alles vorbereitet hast.

Direkt davor sollten die Räume, wo die Fotos gemacht werden nicht mehr groß gelüftet werden. Solltet ihr das Baby doch mal nackig ablichten wollen, dann sollte es schön mollig sein.

Stell dir selbst etwas zu trinken hin. Geh es langsam an. Hab Spaß dabei. Wenn du verkrampft versuchst ein gutes Foto zu machen, dann klappt es sowieso nicht. Gebt euch die Zeit und Ruhe, die ihr braucht.

Ganz nach dem Motto: Mama happy = baby happy

 

Ich habe mir in den ersten Lebenstagen meiner beiden Kinder einfach in einer freien Sekunde schon mal ein paar farbneutrale Decken über Sofalehne und Sitz gespannt. Sobald Baby mal gut drauf war oder wegdöste und ich selbst nicht gestresst war, legte ich sie dort hin und machte ein paar Fotos. Nur ein paar Minuten. Am nächsten Tag nahm ich manchmal noch 1-2 Requisiten dazu. Über die Tage hatte ich viele tolle Fotos gemacht. Für Babyfotos bedarf es nicht gleich ein Fotostudio.

 

         2. LICHT!  –  Licht ist alles

 

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Ich kann es nicht oft genug sagen. Die meisten reißen sich Arme und Beine aus, um den schönsten Aufbau zu kreieren und passen womöglich sogar einen super Moment ab. Jedoch trägt das Licht dazu bei, ob das Bild am Ende etwas geworden ist oder nicht.

Die meisten machen den Fehler und packen sofort einen Blitz aus oder verwenden furchtbarer Weise sogar den eingebauten Blitz der Kamera selbst. Ein No Go! Es macht ein grauseliges, künstliches Licht. Meist hast du dann noch hässliche Schlagschatten im Bild und alles ist einfach nur ein totgeblitzter Einheitsbrei. Ganz davon abgesehen, dass es furchtbar hell und unangenehm für euer Mäuschen ist, sollte es doch mal die Äugeln auf haben.

Die Lösung ist simpel und macht einen gigantischen Unterschied. Mach dir einfach das Tageslicht zu Nutze. Die schönsten und natürlichsten Bilder entstehen, wenn ihr einen simplen Aufbau an einem Fenster gestaltet. Oder nutzt das Sofa, welches direkt dort steht und spannt eine neutrale Decke darüber. Die besten Zeiten sind entweder am Vormittag oder am Nachmittag, wenn die Sonne nicht direkt hereinstrahlt. Um einen interessanten Lichtfluss zu gestalten und weiche Schatten zu erzeugen, kann man als Faustregel das Baby mit dem Kopf zum einfallenden Licht drehen.

Kleiner Trick, schau ob ein leichter Schatten unter der Nase zu sehen ist. Dann bist du auf dem perfekten Weg. Nun experimentiert etwas herum. Probier verschiedene Perspektiven und Winkel aus. Mal von oben, mal von der Seite. Neige die Kamera auch mal zur einen oder zur anderen Seite. Fotografiere auch mal nur das Gesicht oder nur die Hände.

Du wirst begeistert sein, wie toll die Bilder jetzt schon aussehen.

 

     3. Weniger ist mehr – natürliche Babyfotos

 

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Ich weiß, es ist verlockend. Du hast dir so viele süße Beispielbilder online angesehen und vielleicht extra Outfits zugelegt, um die perfekten Fotos zu machen.

Natürlich sollst du Fotos machen, die dir am Ende gefallen. Jedoch sage ich aus Erfahrung das weniger oft sehr, sehr viel mehr ist. Fotografiere dein Baby doch erst mal so wie die Natur es geschaffen hat. Mit dem richtigen Licht haltet ihr diese Reinheit, das Baby pur fest. Die nackten Füße, Arme und der zarte Popo. Wenn es sich zufällig streckt und alle Viere von sich drückt. Einfach herrlich!

Viel Zubehör bedeutet oft auch größerer Stress. Das Baby muss eventuell mehrmals umgezogen und dafür bewegt werden. Bekommst du es anschließend nicht mehr beruhigt und musst aufhören, bist du nur gefrustet.

Auch mit wenigen Mitteln, kann man viel erreichen. Eventuell hast du schöne Tücher oder Schals da, mit denen Du das Baby einwickeln/pucken kannst. Nebenbei fühlt sich Baby dabei auch noch pudelwohl und geborgen.

Auch ein Kuscheltier lässt sich immer gut am schlafenden Baby positionieren.

Nutze auch verschiedene Untergründe, die du vorab übereinander gelegt hast. So kannst du das Baby zwischendurch einfach vorsichtig anheben und eine helfende Hand zieht die oberste Schicht weg. Versuche flauschige Decken oder verschiedene Felle in unterschiedlichen Farbtönen. Das sorgt auch für viel Abwechslung.

 

       4. Binde ältere Geschwister mit ein

 

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Sollten in eurem Haushalt schon größere Geschwister zu Hause sein, so binde Sie bei den Fotos mit ein. Die schönsten Fotos, die ich bei Familienfotoshootings schieße, sind oft die in denen die Geschwister zusammen auf dem Foto sind. Bei kleineren Kindern wähle liegende Posen. So, dass sich das große Geschwisterkind dazulegen kann und lass sie einfach miteinander interagieren. Dabei entstehen die wundervollsten Bilder!

Außerdem fühlen sich die Großen dabei ungemein wichtig und alle sind happy.

 

         5. Sicherheit geht vor!

 

Mache keine waghalsigen Versuche oder probiere Posen, bei denen du dir unsicher bist. Viele Posen, die man von Neugeborenen im Internet sieht sind Bildkompositionen, die aus mehreren Bildern entstanden sind und anschließend in einem Bearbeitungsprogramm zusammengefügt wurden.

Ich bin sowieso ein Verfechter der natürlichen Fotografie und versuche so wenig wie möglich in die natürliche Physiologie einzugreifen. Stell sicher, dass euer Baby stehts ungefährlich positioniert ist und im Notfall immer jemand daneben steht, oder eine Hand am Baby hat, solltest du kurz länger mit der Kamera beschäftigt sein oder etwas holen müssen.

 

        6. Perspektive und Winkel – Experimentiert mit der Kamera

 

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Hier trennt sich tatsächlich die Spreu vom Weizen. Die meisten Fotos wirken nicht besonders originell oder sehen einfach alle gleich aus, weil der Ungeübte stets aus einem und dem selben Blickwinkel fotografiert.

Geh mal ganz nah heran, mach Detailaufnahmen. Bewege dich um das Baby herum, gehe in die Knie oder stelle dich etwas erhöht. Du wirst staunen was das ausmacht.

Neige die Kamera auch mal in einen anderen Winkel und schau was passiert. So entsteht ein spannendes Gefälle und es entstehen Fotos, die sich stark von der Masse abheben. Seid kreativ!

Bei beiden Beispielfotos lagen die Babys auf einer ebenen Fläche. Nur durch das leichte Ankippen der Kamera entsteht aber ein ganz anderer Eindruck.

 

7. Gehe mit ins Bild

 

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Ja, du möchtest Fotos von deinem Baby haben. Und du fühlst dich auch überhaupt nicht danach mit auf einem der Fotos zu sein. Ich habe das auch gedacht. Aber später wirst du dir diese Bilder voller Liebe anschauen und in Erinnerungen schwelgen, wie es damals so war, als dein kleiner Spatz noch so klein war. Du bist doch ein Teil vom Geschehen, diese bitter-süße Zeit würde ohne dich gar nicht stattfinden. Auch wenn du nicht das perfekte Make-Up aufgelegt hast und die Nacht wieder mal der absolute Horror war. Später wirst du froh sein solche Bilder gemeinsam mit deinem Baby zu haben.

Lass es doch einen Alltagsmoment sein. Dein Partner oder ein Freund soll euch beide fotografieren während du irgendwo am Fenster sitzt und mit deinem Baby spielst, es innig anschaust und ihr beide ein paar Blicke austauscht. Einfach unschlagbar diese Momente zu verewigen.

 

8. Details

 

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Oh ja. Die Details machen den kleinen, aber ach so feinen Unterschied. Fotos deines Babys wird es höchstwahrscheinlich bald etliche geben. Neben der Kamera nutzt du eventuell noch das Smartphone und der Papa und die lieben Verwandten halten auch ständig drauf. Ist ja auch alles einfach zu süß.

Dabei entstehen oft Bilder, die dein Baby im Ganzen zeigen. Sie sind toll, aber bald verlierst du den Überblick und wie ich schon sagte, gerade die ersten Tage und Wochen sind so schnell Vergangenheit. Die Augen verändern Form und Farbe, der Mund und die Nase reifen aus und die schnuckeligen, verknäulten Ohren werden nie wieder so aussehen wie nach der Geburt. Auch die herrlich schrumpligen Fingerchen der ersten Tage. Das ist doch der Knaller. Du hast Tränen in den Augen und wirst voller Wunder staunen, wenn du dein Kind später anschaust.

Also schnapp dir die Kamera und gehe ganz, ganz nah heran. Wenn du die Möglichkeit hast den Autofokus auszustellen, so tu das. Versuche direkt am Objektiv manuell scharf zu stellen. So hast du beispielsweise nur die Lippen oder nur die Nase scharf und der Rest versinkt in Unschärfe. Daraus lassen sich später tolle Wandmontagen machen. Du kannst z.B. die Hände, Füße, Lippen und Augen jeweils auf quadratische Leinwände ziehen und sie dementsprechend in einem quadratischen Ensemble an der Wand anbringen. Das sind ganz besondere Bilder und definitiv nicht 08/15.

 

9. Geht raus

 

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Wenn es draußen nicht gerade regnet, schneit oder stürmt und die Temperaturen babyfreundlich sind, dann geh auf jeden Fall raus! Vielleicht in einen nahen Park oder ihr habt Felder und Wiesen nicht weit entfernt. Am besten nimmst du deinen Partner oder eine Freundin mit, denn es wäre doch gelacht, wenn dabei nicht auch schöne Bilder von dir und dem Baby oder sogar von euch als Familie entstehen.

Am Besten, vormittags oder nachmittags wenn die Sonne nicht so hoch steht. Mittagssonne ist niemals für Fotos zu empfehlen. Zu harte Schatten entstehen im Gesicht, oft blendet die Sonne und man kneift die Augen zu. Vormittags und nachmittags ist das Licht viel schöner, weicher und deutlich interessanter.

Setzt euch mitten in ein Feld, haltet das Baby hoch und schaut hinterher. Stellt euch unter Bäume oder wenn die Sonne noch nicht hoch steht oder sie sogar gerade am Untergehen ist, versucht doch mal mit Gegenlicht zu arbeiten. Die Sonne ist dabei hinter euch und so entstehen stimmungsvolle Aufnahmen, oft auch spannende Silhouetten.

Nehmt ein paar Requisiten mit, wo ihr das Baby hinein -oder ablegen könnt und habt einfach Spaß!

 

10. Hängt die Bilder auf, klebt sie ein, verschenkt sie – aber druckt sie auf jeden Fall aus

 

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Sich Fotos auf dem Handy oder dem PC anzuschauen ist ja schön und gut. Aber nicht diese. Du hast dir so viel Mühe gegeben, sie sind etwas ganz Besonderes. Aufnahmen wie diese gehören eingerahmt oder auf Leinwand. Sie gehören in ein dickes, fettes Babyalbum. Sie gehören in deine Hand. Denn nichts ist so schön, wie diese Fotos in Ruhe zu betrachten und zu bestaunen. Es ist etwas vollkommen anderes, als auf einem Bildschirm hoch und runter zu scrollen. Das wird den Fotos einfach nicht gerecht.

 

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